kreuzer - Das Leipzig Magazin

Aus dem Inhalt
TITEL
Schöner Schein – »Admeto« an der Oper Leipzig

RÜCKBLICK
Hinrich Lehmann-Grube im Gespräch

WOLKEN
Ordnung im Netz
Chaos im Haushalt

KNEIPENFEST
Das Honky Tonk ist zurück in Leipzig

Gedrucktes für Kunst und Gebrauch

Vom Heizhaus zum Steinwerk: Thomas Franke hat ein Heizhaus zur Lithografie-Druckerei »Steinwerk« umgebaut

Der pechschwarze Koloss ist beeindruckend: Im Zentrum der Druckerei thront die Schnellpresse, Fabrikat Johannisberg, und hat die Größe eines Kleinwagens. Bis zu 500 Stück pro Minute kann die 109 Jahre alte Megamaschine drucken, drei Menschen sind zu ihrer Bedienung nötig, der Raum, in dem sie steht, wirkt wie um sie herumgebaut. Wie ein Derwisch huscht Thomas Franke um die Presse, als er sie vorführt. ... mehr

Handgemachte Plattform

Das Leipziger Label Analogsoul holt unentdeckte Talente hervor

Die Leipziger Label-Infrastruktur entwickelt sich seit einigen Jahren durchaus positiv, auf etwas unkonventionellem Weg trägt auch Analogsoul zu dieser Entwicklung bei. Das Label begreift sich jedoch eher als Plattform. So inflationär und romantisiert dieser Begriff in der Kulturlandschaft auftaucht, so sehr scheint er im Fall von Analogsoul zu passen. ... mehr

Verlosung

Willkommen bei der Verlosung für die Woche vom 9. März! Wer die folgende(n) Frage(n) richtig beantwortet, hat die Chance, einen der nachfolgenden Gewinne zu erhalten

Im März-kreuzer wird über ein kleines Label berichtet, welches sich eher als Netzwerk-Plattform statt herkömmliches Label begreift. Um welches Label handelt es sich und wer ist dort der »künstlerische Leiter«? ... mehr

»Ich bin auf meine Weise krass«

Martina Eitner-Acheampong über die Magie des Theaters, ihr kleines Inszenierungs-Dogma und die neue Produktion »Das Fest«.

Martina Eitner-Acheampong, geboren 1960 in Cottbus, war von 1991 bis 2000 Ensemblemitglied am Schauspiel Leipzig, trat seitdem in einer Reihe von Fernsehproduktionen auf (u.a. »Stromberg«) und führte verstärkt Regie. Zuletzt war von ihr »Dornröschen« im Centraltheater zu sehen. ... mehr

Poesie in Wort und Bewegung

»FRACKmente«: Eine Leistungsschau an Formulierungs- und Bewegungskunst

»Meine Amen un Herren«, wird das Publikum im Krystallpalast Varieté angesprochen. »Ich enke, wir können urchaus auf eines jener Elemente, mit enen wir uns verstänigen, verzichten. Wir sin trotzem – trotz es Fehlens in er Lage, unsere Geanken un Ieen mitzuteilen.« Sprachgewaltig führt Conférencier Marcus Jeroch (Deutschland) durch den Abend. Er gibt Perlen von Ernst Jandl und Friedhelm Kändler zum Besten, jongliert mit den Worten und hantiert gekonnt mit Satzbaukasten. ... mehr

Das Bunte in der Grauzone

Neue Orte für Musik im Leipziger Westen

Ein Saxofon lehnt in der Ecke, Leute plaudern, ein weißhaariger Mann bestaunt die neue Four Tet-LP. In wenigen Minuten wird die Band mit ihren Jazz-Kompositionen den Feierabend der Anwesenden versüßen. Draußen warten Einige die Raucherpause ab, um sich noch einen Platz im mittelgroßen Laden in der Könneritzstraße zu sichern. ... mehr

»Hier erfüllt sich für mich das Wunder Kino«

Regisseur Benjamin Heisenberg über seinen neuen Film »Der Räuber«, die Naturgewalt seiner Hauptfigur und das ungewöhnliche Kinoerlebnis durch die »Berliner Schule«

Auf der Berlinale hat er mit seinem Film großes Aufsehen erregt. »Der Räuber« erzählt die Geschichte des Marathonläufers und Bankräubers Johann Kastenberger, der im Wien der 1980er Jahre als »Pumpgun-Ronnie« berühmt wurde. Als Johann Rettenberger hat der Autor Martin Prinz dieses menschliche Phänomen literarisiert. Mit seiner Verfilmung legt Benjamin Heisenberg (»Der Schläfer«) nun einen »Räuber« vor, der einem wahrlich den Atem raubt. ... mehr

Klein und herzerwärmend

Bildergalerie zum Seabearkonzert online

Vor ein paar Jahren haben sie uns davon getragen mit ihren zauberhaften Melodien: Die Band Seabear mit ihrem Album »The ghost that carried us away«. Am Mittwoch stellten die Isländer in der naTo ihr neues Album »We built a Fire« vor – mit einem kleinen, herzerwärmenden Konzert. ... mehr

Frei wie ein Adler

Wegen der großen Nachfrage zeigt die Kinobar nochmal den Dokumentarfilm zum mitreißenden Leipziger Tanztheaterprojekt »U can’t touch this«

Eigentlich wollte Mark Michel nur ein paar Videoaufnahmen von den Proben machen. Vor gut einem Jahr hatten sich Körperbehinderte und Nichtbehinderte für das Leipziger Tanztheaterprojekt »U can’t touch this« im soziokulturellen Zentrum Die Villa versammelt. ... mehr

Das kreuzer-Filmquiz

Am 11. März startet im Victor Jara das nächste Filmriss-Filmquiz – der kreuzer stellt Sie schon jetzt auf die Probe

Jeden zweiten Donnerstag im Monat laden Lars Tunçay und André Thaetz zu ihrem Filmriss-Filmquiz ins Victor Jara (siehe Artikel im aktuellen kreuzer auf Seite 33). Das kreuzer-Filmquiz bringt Sie schon mal in Stimmung. Zu gewinnen sind 2 x 2 Freikarten für das Filmriss-Filmquiz und 3 x 2 Freikarten für den packenden Schauburg-Film »Ajami«. ... mehr

Der kleine Angsthase und sein Mut

Eine Hommage an Elizabeth Shaw in der Schille und eine Bildergalerie auf kreuzer online

Ich habe mich oft gefragt, weshalb meine Kinderbücher so beliebt sind. Ich mache eins fertig, gebe es ab und fange mit dem nächsten an, ohne nochmals einen Blick darauf zu werfen«, sagte die Illustratorin und Kinderbuchautorin Elizabeth Shaw einst über ihre Arbeit. Sie ist eine der bekanntesten und beliebtesten – bis heute. Ihre Werke wie »Zilli, Billi und Willi«, »Schaumköpfe« oder »Der kleine Angsthase« sind hierzulande noch immer in vielen Bücherregalen zu finden. ... mehr

Studentenfilme im Volksmusiksender

Prestigeobjekt und Alibi: Unicato ist das studentische Filmmagazin im MDR Fernsehen

Für einen Fernsehkanal, den man als Volksmusiksender verspottet und dessen Zuschauer durchschnittlich sechzig Jahre auf dem Buckel haben, ist dieses Format eine kleine Sensation. Schon seit über drei Jahren hat das studentische Filmmagazin Unicato seinen festen Platz im MDR. ... mehr

»Geistige Freihandelszone«

Plagwitzer TV-Kanal Westfernsehen ist Plattform für alle, die selbst Fernsehen machen wollen

Leipzig hat wieder Westfernsehen. Diesmal ist es allerdings die Alternative zum alltäglichen Kommerz-TV und nicht zu politisch korrigiertem DDR-Geflimmer vor der Wende. Eine ganze Mannschaft um fünf junge Medienmacher hatte bereits im Dezember im Noch Besser Leben mehr oder minder erfolgreich die erste Sendung ihres neu gegründeten offenen Kanals online ausgestrahlt. ... mehr

Sich fügen heißt lügen!

Eine illustre Gruppe singt und liest Texte von Erich Mühsam

Was Erich Mühsam einst protestierend dichtete, singen nun die Hamburger Gitarrenpopper Frank Spilker (Die Sterne) und Knarf Rellöm. Unter dem Programmnamen „Erich Mühsam – Kein Lampenputzer“ vertonen die beiden Gedichte des bekannten Räterevolutionärs. Harry Rowohlt habe man noch dazugeholt, weil der richtig gut lesen könne, erklärt der Kurator des Abends Thomas Ebermann. So werde Rowohlt die Ich-Texte Mühsams lesen, er selbst werde die Stimme derjenigen sein, die Mühsam begegnen. »Polizeipräsident oder ein Arschloch von der Botschaft, manchmal auch was Nettes.« ... mehr

Lesben sind nicht immer Hippies

Die Berlinale hat ihre Bären vergeben – großartig ist aber vor allem der Teddy-Gewinner

Im Wettbewerb der Berlinale lief »The Kids Are All Right« leider »außer Konkurrenz«, denn seine Uraufführung feierte er bereits beim Sundance Film Festival. So blieb der hinreißenden Komödie am Ende nur der queere Teddy-Award – obwohl die fast stinknormale Familiengeschichte geradezu beiläufig von lesbischen Müttern erzählt. ... mehr

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