Dossiers | 31.07.2008 | 15:24 Uhr |
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Creative City

Was ist Kultur- oder Kreativwirtschaft?
Hinter der Debatte um die Creative Industries steht der Glaube an die Kreativität als Motor künftigen wirtschaftlichen Wachstums, der auf den ökonomischen Theorien von Richard Florida basiert. Der US-Wissenschaftler proklamiert den Aufstieg einer neuen »kreativen Klasse«, die er sehr weit fasst – von Technik und Naturwissenschaft über Handel und Finanzen bis hin zu akademischen und öffentlichen Verwaltungen. Auch die »Bohemiens« – Künstler und andere Kulturschaffende – gehören dazu. Doch manche dieser Begriffe sind unscharf, manche Definition ist zumindest umstritten. In Deutschland wird bisher meist von »Kulturwirtschaft« gesprochen. Hierzu zählen alle Betriebe und selbstständigen Unternehmer, die an der Vorbereitung, Schaffung, Erhaltung und Sicherung künstlerischer Produktion sowie an der Vermittlung und medialen Verbreitung kultureller Leistungen beteiligt sind. Das meint zum Beispiel den Musik-, Literatur-, Buch-, Presse- und Kunstmarkt, die Film-, Fernseh- und Videowirtschaft, die darstellende und Unterhaltungskunst. »Kreativwirtschaft« als weiter gefasster Oberbegriff bezieht darüber hinaus die sogenannten kreativen Wissensökonomien ein.
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Ein Ausflug in Die Kassette, Leipzigs gerade eröffneten Mixtapeladen
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Kultur | »Die kulturelle Jägerzaunmentalität überbrücken«
Sebastian Dresel, Popkulturbeauftragter der Stadt Mannheim, über neue Wege der Kulturförderung und Kommunikationsprobleme zwischen Szene und Politik
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