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TOP Literatur1. Werner-Bräuning-LiteraturpreisWettlesen hat im Literaturbetrieb Tradition: die Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, der Open Mike in Berlin oder der Leipziger MDR-Literaturwettbewerb. Nun findet in Leipzig noch ein Wettkampf statt: Beim Werner-Bräunig-Literaturpreis lesen sechs Finalisten um nichts Geringeres als 5.000 Euro und - noch wichtiger - einen Verlagsvertrag mit dem Aufbau Verlag. Und das Publikum bekommt einen Einblick in die aktuellen Romane junger Autoren. Wir sind gespannt! (Foto: Billhardt/camerawork) Horns Erben, 13.3. |
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TOP LiteraturStephan Thome liest aus »Grenzgang«»Grenzgang« heißt das Volksfest, das man im kleinen Bergenstadt alle sieben Jahre feiert - Anlass, sich wiederzusehen und auf die gemeinsame Vergangenheit anzustoßen. Wenn die Vergangenheit allerdings unangenehm ist, wird weder das Wiedersehen noch das Anstoßen gemütlich. In seinem Debütroman »Grenzgang« erzählt Stephan Thome von ebendiesen ungemütlichen Treffen und den langen Schatten, die die Gegenwart einfärben können. (Foto: Jürgen Bauer, SV) Haus des Buches, 10.3. |
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TOP ClubbingFinest Selection meets Bass PlusEine Nacht, bei der man sich kaum entscheiden kann, ob der Keller- oder der Hauptfloor der bessere Ort ist. Während oben Kadebostan aus Genf wunderbar im schwelgerisch und dicht gewebten House-Kleid tänzelt, geht es unten ordentlich zur Sache. Die Bass Plus-Crew hat mit Starkey einen Dubstep-Helden der US-Schule eingeladen. Träumen und Bass, was will man mehr. Distillery, 13.3. |
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TOP ClubbingPaul KalkbrennerLetztes Jahr noch die Distillery, 2010 also die Rocker-Halle im Norden Leipzigs. Paul Kalkbrenner will es wissen und geht vor seiner - sicherlich verdienten - Ruhepause noch einmal auf Hallentournee. Und danach? Wird er dann der neue Paul van Dyk oder kriegt er die Kurve zu einem der wenigen grundsympathischen Techno-Pop-Stars? Selten waren die Zukunft einer Karriere spannender und die Erwartungen höher. Und das in ganz unhämischem Sinne. Haus Auensee, 19.3. |
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TOP TheaterFRACKmente - Lyrik im SpagatMan kann es getrost eine Leistungsschau der Formulierungs- und Bewegungskunst nennen, womit das Krystallpalast Varieté aufwartet. Sprachgewaltig führt Marcus Jeroch durch die Revue, in der jede einzelne Darbietung für sich schon ein kleines Spektakel ist. Mit Vertikaltuch, Diabolo und allerlei Jonglierutensilien werden beeindruckende Nummern gezeigt, Hebeakrobatik und einarmiger Handstand sind nicht minder atemberaubend. Ein Kleinkunstabend voller Charme und Kurzweil. Krystallpalast Varieté, 3.-7., 10.-14., 17.-21., 24.-28.3. |
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TOP TheaterKernstück IIPflaume, Pfirsich, Zwetschge: Steinobst hat viele Gesichter und dient zugleich als Metapher für die harte Arbeit, die zu tun ist, um zum harten Kern einer Sache vorzudringen. Mit ihrer neuen Tanz-Produktion geht die compagnie mintrot und schwarz den sozialen Beziehungen auf den Grund: Wie verhält sich der Mensch zu sich selbst und anderen? Tänzerisch stellen Jana Rath und Marlen Schumann die Inszenierung auf den Kopf und dann wieder auf die Beine zurück, bis sie Hand und Fuß bekommt, bevor sie sich aufs Kirschkompott stürzen. Lofft, 29./30.3. |
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TOP FilmSchwerkraft»Schwerkraft« verknüpft die Finanzkrise mit der Leere der Thirtysomethings. Der hinreißende Florian Hinrichs spielt einen biederen Bankangestellten, der plötzlich in ein Loch fällt, als sich ein Kunde vor ihm erschießt. Mit einem alten Schulfreund (Jürgen Vogel, der im März auch mit »Boxhagener Platz« ins Kino kommt) beginnt der Banker durchzudrehen. Ein kraftvoller, witziger und nuancenreicher Männerfreundschaftsfilm. Cinémathèque in der naTo, 25., 28.-31-3- |
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FLOP FilmNinePenélope Cruz, Daniel Day-Lewis, Marion Cotillard, Sophia Loren, Judi Dench oder Nicole Kidman - große Namen hat dieser Film genug, aber Charme fehlt ihm völlig. Ein Möchtegern-»Achteinhalb« ist dieses Filmmusical vom Oscar-prämierten »Chicago«-Regisseur Rob Marshall geworden. Wie in Fellinis großartiger Vorlage durchlebt ein Regisseur eine zermürbende Schaffenskrise. So charakterlos, wie dieser Film geworden ist, dürfte sich Rob Marshall bald ähnlich mies fühlen. Passage Kinos, ab 1.3. |
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TOP KunstGewaltenGewalt, Dreck, Kram, die ganze Hochspannungsleitung des Lebens: Der Laden für Nichts lädt den Schriftsteller Clemens Meyer zur Präsentation seines als Tagebuch angekündigten neuen Buches »Gewalten« ein und eröffnet zeitgleich eine Ausstellung mit den Künstlern Paule Hammer, Katrin Heichel, Herbert Volkmann und anderen. Was das wird? Ganz sicher irgendwas zwischen kalkulierter Attitüde und unkalkulierbarem Exzess, mit einer Galerie als Bar und als Bühne. |
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TOP KunstMein Block. Buchgestaltung und Grafikdesign aus LeipzigDass aus Leipzig Buchgestalter und Grafikdesigner mit besonderen Fähigkeiten kommen, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Preise über Preise gab es in letzter Zeit für Leipziger Buchkünstler. Der Kunstverein zeigt nun eine Auswahl von Arbeiten jüngerer Grafikdesigner und Typografen. Die machen nicht nur schöne Bücher, sondern sind gerade im Begriff, den Fortbestand des Buches im Zeitalter von E-Book und stumpfsinnigem Massenbuch zu sichern. |

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Horns Erben, 13.3.


