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kreuzer - Das Leipzig Magazin

Aus dem Inhalt
TITEL
Zehn Jahre Filmkunstmesse Leipzig

BLICKFANG
Fotofestival F-Stop bebildert die Stadt

WAHRHEITSSUCHE
Thomas Datt und Arndt Ginzel im Interview

SCHATTENSEITE
Die rechte Szene im Leipziger Umland

Bill-Douglas-Trilogie (258328-1) Yamon Yamon (257378-1) Halle D - Grand Opening Vol. 1 (258683-1) Spleen ... Charles Baudelaire: Gedichte in Prosa (257273-1)

Film

Musik

Party

Theater

Bill-Douglas-Trilogie
Mit seiner Trilogie - »My Childhood«, »My Ain Folk«, »My Way Home« - ... mehr

Yamon Yamon
Die Saison der schönen Melodien, sehnsüchtigen Stimmen und schwelgerischen Git ... mehr

Halle D - Grand Opening Vol. 1
Das Werk II hat einen kleinen Bruder bekommen. Die Halle D ... mehr

Spleen
»Spleen« ist eine aufregende Inszenierung mit Figuren, Musikinstrumenten und von K ... mehr

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Galerienrundgang 1

TOP – Kunst

Galerienrundgang 1

Irgendwo zwischen Schachmatch mit Macho-Pose, Blow Ups der urbanen Gegenwart, leisen Fotos, psychogrammartigen Zeichnungen und schnieken Installationen wird der nächste Herbstrundgang in der Baumwollspinnerei landen. Der Kunst der Pose sind dieses Mal starke Einzelpositionen und sehenswerte Gruppenausstellungen an die Seite gestellt.

Baumwollspinnerei, Tapetenwerk,
 
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Monsters

TOP – Filmkunstmesse

Monsters

Mit dem Motto »Filme feiern« startet die 10. Filmkunstmesse Leipzig in ihre Jubiläumsausgabe, die wieder viele Filme vor ihrem eigentlichen Kinostart bereithält. Vom Episodenfilm »Orly«, die Science-Fiction »Monsters« über das japanische Kleinod »Still Walking« bishin zur bewegenden Liebesgeschichte »Ondine« wird ein großer Bogen über aktuelle internationale Filmkunst gespannt. Highlight in diesem Jahr ist das bereits in Cannes gefeierte Epos »Carlos - der Schakal«, das auf der Messe in seiner ungekürzten Fünf-Stunden-Fassung zu sehen ist.

Kinobar Prager Frühling, 13.9.
 
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Jazzelectric Night

TOP – Musik

Jazzelectric Night

Jazzanova sind irgendwie sehr erwachsen geworden. Da passt das letzte Album, das den bekannten Mix aus Soul, Jazz, Funk und Elektronik mit echter Band-Instrumentierung kompakter und eingängiger denn je hinbekam. Nun gehen die Berliner auch als klassische Live-Band auf die Bühne. Im Rahmen der diesjährigen Leipziger Jazztage treten Jazzanova mit dem Sänger Paul Randolph auf. Elektrifizierter Jazz für die Clubs wird dabei sicherlich nicht rauskommen. Doch Jazzanova haben den Sprung zum ambitionierten Mainstream gut hinbekommen. (Foto: Ben Wolf)

Werk II/Halle A, 25.9.
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Junip feat. José González

TOP – Musik

Junip feat. José González

Diese Band gibt es schon länger. Und auch José González gehört seit der ersten EP im Jahr 2004 dazu. Doch erst in diesem Jahr blüht die Junip-Blüte erst richtig auf - und zwar mit dem Debüt-Album »Fields«. Schmacht-Held González steht natürlich im Mittelpunkt, doch sein charakteristischer Gesang geht in einem neuen, etwas düsteren und aufgeladenen Sound auf - von Dark Pop war sogar schon zu lesen.

Centraltheater, 25.9.
 
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Rue Royale

TOP – Musik

Rue Royale

Der Name klingt nach Frankreich. Doch für dieses Duo wäre Frankreich nur eine Zwischenstation: Denn das Dekker-Paar lebt zwischen den USA und Großbritannien. Und es passt ganz wunderbar in die wieder aufgekeimte Freude am Folk. Sehnsüchtig klingende Songs, spärlich instrumentiert und mit dezenter Elektronik versehen, dazu ein halliger Gesang und süß-melancholische Melodien. Musik zum stillen Schwärmen.

Paris Syndrom, 14.9.
 
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Inbetween live presents

TOP – Clubbing

Inbetween live presents

Dieser Abend gehört Thüringen. Denn der kleine Nachbar schickt zwei derzeit überaus spannende Bands in die Welt, die einen House-Sound mit viel leibhaftiger Spielfreude auf die Clubbühnen bringen. Marbert Rocel mit deepem Soul und verschmitzt-frechen Charme, Feindrehstar mit einem siebenköpfigen Musikerkollektiv, in dem ein Synthesizer ebenso Platz findet wie ein kleiner Bläsersatz. Mit dem ersten Album »Vulgarian Knights« haben die Jenaer wohl eines der interessantesten Sommeralben hervorgebracht.

Conne Island, 17.9.
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Ekran

TOP – Theater

Ekran

An fünf Orten bringt Off Europa Tanz- und Theaterproduktionen sowie Performances aus Tschechien nach Leipzig. Zur Institution geworden, bildet das Festival erneut die Bandbreite der dramatischen Kunst eines Landes ab. Als Rahmenprogramm lockt eine Reihe tschechischer Filme in der Kinobar Prager Frühling sowie ein Konzert mit nicht-existierender Folklore der Gruppe DVA.

UT Connewitz, 20.9.
 
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Warm up!

TOP – Theater

Warm up!

Der neue Ballettdirektor Mario Schröder lädt zur Schnupperstunde. Nach der Devise »Tanz im öffentlichen Raum« wollen Schröder und die Seinen nach und nach die Stadt entern, »Warm up!« soll nur der Anfang sein. Los geht es mit Aktionen vor dem und im Opernhaus, später darinnen mit Gesprächen und Performances weiter. Um 19 Uhr wird die Bühne erobert und bei der Party danach hoffentlich alle Herzen. Damit dieser Neustart von Anfang an zum Erfolg wird. (Foto: Sascha Eilert)

Oper Leipzig, 18.9.
 
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Eröffnung der Verlagsräume

TOP – Literatur

Eröffnung der Verlagsräume

Alle zieht's gen Westen: Die Edition PaperONE eröffnet ihre Verlagsräume in der Lütznerstraße. Neben dem Verlagsbüro gibt es dort den kleinsten Buchladen der BRD zu bestaunen. Der Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde läuft. Den Abend gestalten PaperONE-Autoren wie Abo Alsleben, Kurt Mondaugen und Jörg Jauernig sowie ein Ensemble von fränkischem Bier - um damit den Westanspruch liquide zu untermauern.

Edition PaperONE, 11.9.
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F/Stop - 4. Internationales Fotografie Festival Leipzig

TOP – Kunst

F/Stop - 4. Internationales Fotografie Festival Leipzig

Die Suche nach existenziellen Fragen im Bild ist so etwas wie das Leitthema des Fotografiefestivals F-Stop. Letztes Jahr stellten die Festivalmacher ihre Fotoschau unter das Thema »Von hier aus wohin?« Die Leitidee des diesjährigen vierten Festivals für internationale zeitgenössische Fotografie lautet »Im Verborgenen« und dürfte eine ähnliche Bandbreite an künstlerischer und eher dokumentarischer Fotografie in die Stadt holen.

 
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Über Imre Kertész

TOP – Vorträge

Über Imre Kertész

»Meine einzige Identität ist die des Schreibens«, bekannte der Literaturnobelpreisträger Imre Kertész einmal. Im Projekt Kaufhaus Joske werden zwei Menschen aus dem Umfeld des jüdisch-ungarischen Schriftstellers über Kertész lesen, vortragen und diskutieren: Laszlo Kornitzer, Regisseur und Übersetzer, und der Essayist und Kulturtheoretiker László Földényi kennen beide Kertész persönlich und haben mit ihm zusammengearbeitet.